Tai Chi

Tai Chi (Yangstil – Chenstil, Waffen)

Wenn Sie Vorkenntnisse haben, dann können Sie jederzeit in bestehende Kurse einsteigen.

Alle Kurse im Überblick finden Sie hier

Sind Sie Tai Chi Anfänger, dann empfehle ich den Einstieg über die sog. Pekingform. Es handelt sich um eine kurze Bewegungsabfolge aus dem Yangstil, die 1956 vom Nationalsportkomitee zusammengestellt worden ist. Sie beinhaltet nur 24 Bewegungen und ist in einem überschaubaren Zeitrahmen zu erlernen. Mit dieser Übungsreihe werden die Grundlagen für weitere Formen gelegt und es werden Schritttechniken, Koordinationsfertigkeiten und die Körperwahrnehmung geschult. Die Pekingform beinhaltet ca. 80 % aller Bewegungen aus längeren Sequenzen.

Darauf aufbauend kann dann im Yangstil verbleibend, die sogenannte „Lange Form“ erlernt werden. Sie hat 85 Figuren und ist, bedingt durch ihre Länge, ein starker intellektueller Anreiz. Sie ist gekennzeichnet durch weiche fließende Bewegungen und hohe Stellungen. In der Übungsgruppe wird auf die meditative Ausübungen Wert gelegt. Es soll dabei der Qifluß im Körper gespürt werden.

Man kann aber auch in den Chenstil wechseln, der sich durch spiralige Bewegungen auszeichnet. Er ist der Ursprung des Yangstils und hat noch die Veränderungen der Geschwindigkeit, die Explosivität und die Unterschiede in den Standhöhen. Im Kurs wird die Kurz-Form mit 38 Bildern unterrichtet. Spiralbewegung, Explosive Bewegungen und häufige Stellungswechsel machen diese Form sehr anspruchsvoll. Obwohl die Form in tiefen Stellungen ausgeführt wird, sollen die Bewegungen doch in entspannter Weise ausgeführt werden.


Die Ausführungen werden generell immer an die Kenntnisse und die Fähigkeiten der jeweiligen Teilnehmer angepasst. Jeder Teilnehmer hat die Zeit sich in seinem persönlichen Tempo zu entwickeln.


Tai Chi Waffenform
Es wird derzeit nur die Schwertform (32er Form, 16er Form) angeboten.

Wer Interesse hat, bitte melden. Der Unterricht findet im Freien statt.




Tai Chi Anwendung / Tuishou
In diesem Unterrichtsblock werden die Bedeutungen der Bewegungen studiert. Aus dieser Erkenntnis verändern sich die Bewegungen, da sehr stark mit dem eigenen Zentrum gearbeitet wird.

Wird in der Form die Aufmerksamkeit nach Innen verlagert, so wird hier zusätzlich noch das Spüren in den Trainingspartner vertieft. Blockaden und Verspannungen am eigenen Körper und gleichzeitig aber auch im anderen Partner entdecken.

Tuishou heißt nicht mit Kraft gewinnen, sondern mit " 5 Gramm 5 Tonnen beiseite schieben". Da  heißt es im Training immer wieder "Loslassen!!!"

Das Tuishou Training findet an folgenden Tagen statt:
  Yanggruppe : Mittwoch 19 Uhr
  Chengruppe : Mittwoch 20:30 Uhr 

(Stand: 02.02.2017